Archiv für Dezember 2009

Schreibtechniken für eine Räubergeschichte

10/12/2009

In der heutigen Sitzung haben wir darüber gesprochen, was eine Räubergeschichte ausmacht. In aller Kürze:

Ein Raub ist dann ein Raub, wenn sowohl etwas gestohlen wird, als auch in irgend einer Form Gewalt gegen den Bestohlenen ausgeübt wird. Dabei muss er allerdings – nur um das noch einmal klarzustellen – nicht zu Tode kommen.

Wir starteten die Sitzung mit einem Brainstorming, was alles in eine Räubergeschichte hinein gehören könnte, dazu bekamen Sie von mir kleine Karteikarten.

In der anschließenden Phase sollten Sie die besten Ideen aussortieren und beginnen, sich dazu eine eigene Geschichte auszudenken.

Sollten Sie im Brainstorming keine guten Ideen bekommen, konnten Sie sowohl die Provokationstechnik, als auch eine Wörterbuchlektüre benutzen, um auf ausgefallene Ideen zu kommen.

Sie konnten die Ergebnisse auch in Form einer MindMap festhalten.

Anschließend sollten Sie Partner-Interviews durchführen, um Ihre Ideen bereits in eine Richtung zu lenken. Dabei hielt der Partner/die Partnerin die Ergebnisse fest und gab Ihnen das Interview-Protokoll, damit Sie sich zuhause noch an Ihre Geschichte erinnern konnten.

091207 Interviewfragen

091207 Folie

Erziehung durch ein Theaterstück

10/12/2009

In der heutigen Sitzung haben wir uns mit den Möglichkeiten zur Erziehung durch ein Theaterstück bzw, durch ein “gutes Buch” im Allgemeinen beschäftigt. Nach einem kurzen Text von Kurt Tucholsky diskutierte wir zuerst, was ein “gutes Buch” ausmachen könnte und legten dann den Focus auf Bücher, die Wahrheiten vermitteln, erziehen und in einem guten Schreibstil geschrieben sind. Verworfen haben wir solche Bücher als “gute Bücher” zu benennen, die einfach nur Bestseller sind oder einem lange in Erinnerung bleiben. Auch solche Bücher, die gutes Faktenwissen vermitteln (z.B. in Autobiografien) sind nicht per se “gute Bücher”.

Anschließend haben wir den Text Schillers zur Schaubühne als moralische Anstalt bearbeitet und alle Möglichkeiten zur Erziehung, die er benennt, herausgeschrieben und sortiert. Heraus kam folgendes Cluster (meine Bitte an dieser Stelle an die beiden Schüler, mir noch einmal ihre Fotos per Mail zu schicken, da diese nicht besonders gut gelungen sind):

Gesamtansicht Metaplanwand

Gesamtansicht Metaplanwand

Informationen zur Klausur am 17.12.2009

10/12/2009

Liebe Schülerinnen und Schüler,

für die Klausur am kommenden Donnerstag sollten Sie folgendes beherrschen:

  1. Sie kennen die Ansichten Schillers über die Schaubühne als moralische Anstalt
  2. Sie kennen das Drama “Die Räuber”. Dazu lesen Sie bestenfalls noch einmal eine Zusammenfassung und sind in der Lage, Textstellen daraus sinngemäß zu zitieren.
  3. Sie sind in der Lage, einen anderen Text mit den Räubern zu vergleichen.
  4. Sie sind in der Lage, diesen anderen Text bezüglich seines erzieherischen Wertes (wie ihn z.B. Schiller in seinen Reflexionen zur Schaubühne als moralische Anstalt beschreibt) zu bewerten.

Wenn Sie diese vier Schritte vollziehen können, sind Sie für die Klausur und ihr weiteres Leben bestens vorbereitet.

Zu erstens und viertens sollten Sie sich unbedingt noch einmal den Text zur Schaubühne als moralische Anstalt, sowie die heute im Unterricht daraus extrahierten “Möglichkeiten zur Erziehung durch ein Theaterstück” angucken. Dazu erwarte ich noch ein paar Handyfotos, meine sind qualitativ nicht gut geworden (bitte mir per Mail schicken, meine Mailadresse steht u.a. im Impressum unten rechts auf dieser Seite).

Schillers moralische Schaubühne

08/12/2009

Sollte jemand von Ihnen das Arbeitsblatt zur moralischen Schaubühne nicht mehr haben, schreiben Sie mir bitte eine Mail, ich kann es aus Urheberrechtsgründen nicht hier veröffentlichen.

Alternativ dazu können Sie auf Projekt Gutenberg den Text in Gänze lesen.


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